Der selbstverschuldete medizinische Versorgungsnotstand
Der Ärztemangel – im Augenblick noch nur auf dem Land, aber absehbar wohl demnächst in der ganzen Republik – entwickelt sich zu einer realen Bedrohung der medizinischen Versorgung. Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Misere nicht in den Medien beklagt wird, und die Politiker aller Richtungen mit irgendwelchen kaum brauchbaren Lösungsvorschlägen aufwarten, die alle mehr oder weniger halbherzig, die eigentlichen Ursachen ignorierend und daher ungeeignet sind, das Problem auch nur annähernd in den Griff zu kriegen.
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Erstellt am Donnerstag 9. Juni 2011
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19.04.2011
BIELEFELD/MÜNSTER
Urteil: Zahnärzte dürfen kein Botox spritzen
Medizinerin aus dem Raum Bielefeld blitzt vor Gericht ab
Verwaltungsgericht in Münster lässt Zahnärztin aus der Umgebung von Bielefeld abblitzen.
Botox nicht beim Zahnarzt
Bielefeld/Münster (lnw). Zahnärzte dürfen ihren Patienten kein Botox unter die Haut spritzen. Das urteilte am Dienstag ein Richter des Verwaltungsgerichtes in Münster. “Man kann sich trefflich darüber streiten, ob Lippen aufgespritzt werden können.” Aber alles, was noch weiter vom Mund entfernt sei, falle eindeutig in die Zuständigkeit von Heilpraktikern oder allgemeinen Ärzten. Nur sie seien zu Schönheits-OPs mit Anti-Falten-Spritzen berechtigt, da gebe es einen “klaren Wortlaut des Gesetzes” (Az: 7 K 338/09).
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Erstellt am Mittwoch 20. April 2011
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Bis zum Jahr 2011 sollen am Marburger Uni-Klinikum ca. 28 Medizinische Versorgungszentren MVZ eingerichtet werden, die dann nach und nach die ambulante Versorgung der Bevölkerung übernehmen sollen, die zur Zeit noch von den niedergelassenen Ärzten erbracht wird.
Besonders brisant könnte die Entwicklung werden, wenn die MVZ in einem erbitterten Konkurrenzkampf gegen die niedergelassenen Ärzte versuchen, diese aus dem Wettbewerb zu verdrängen.
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Erstellt am Donnerstag 2. Juli 2009
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Am 24.6.09 fand unter der Überschrift: “Konzernmedizin, wie die Marburger Patienten verkauft werden” in Marburg ein Vortrag und Diskussion mit Renate Hartwig statt.
Hauptthema waren die Privatisierung und der Verkauf der Uni-Kliniken Marburg und Giessen an die Rhön-Klinikum AG und die weitreichenden Folgen, die sich daraus für Patienten, Klinikangestellte und niedergelassene Ärzte ergeben.
Zu Beginn der Veranstaltung fasste Frau Dr. med. Ulrike Kretschmann Marburg, Fachärztin für Allgemeinmedizin, als Vertreterin des Notruf 113 die Entwicklungen seit dem Übergang des Marburger Uni-Klinikums in private Hände im Jahr 2006 zusammen.
Mit Zustimmung von Frau Dr. Kretschmann gebe ich hier ihre Rede im Wortlaut wieder:
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Erstellt am Dienstag 30. Juni 2009
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Nach einer dpa – Meldung fordern die gesetzlichen Krankenkassen strenge Regeln gegen die angeblich bevorstehende Kostenexplosion, die durch den Einsatz neuer Medikamente entstehen könnte.
So müsse man die Erstattung solcher Medikamente einer Kosten – Nutzen Analyse unterziehen und in die Überlegungen einbeziehen, um wie viele Jahre das Leben eines Patienten durch den Einsatz solcher Mittel verlängert werden könne. Außerdem sei auch zu berücksichtigen, wie die Lebensqualität dabei sei.
Erinnert uns das nicht an das vielfach absichtlich missverstandene
Unwort des Jahres 1998 ? … “Sozialverträgliches Frühableben”
Erstellt am Donnerstag 25. Juni 2009
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Seit Anfang des Jahres ist ein wesentlicher Teil der “Gesundheitsreform” in Kraft, der sogenannte Gesundheitsfonds. Aus diesem Fonds, der größtenteils durch die Beiträge der Versicherten finanziert wird, bekommen die gesetzlichen Kassen einen pauschalen Betrag für jedes Mitglied. Zusätzlich bekommen die Kassen Zu- oder Abschläge aus dem Risikostrukturausgleich (RSA). Der RSA richtet sich nach dem Alter und Geschlecht der Versicherten und deren Morbidität, also dem Vorliegen einer oder mehrerer Krankheiten. Der Katalog, in dem diese Erkrankungen erfasst sind, enthält fast 3.800 Einzeldiagnosen.
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Erstellt am Sonntag 21. Juni 2009
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