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	<title>zahnarzt - marburg &#124; zahninfo - marburg &#187; Behandlungsmethoden</title>
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	<description>... ein Blog für zahnmedizinische Themen</description>
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		<title>Fissurenversiegelung</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 16:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christoph Jochum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungsmethoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorteile und Nachteile der Fissurenversiegelung Als Fissuren bezeichnet man die Rillen, Furchen und Grübchen auf den Kauflächen der Zähne. Sie können bis zu 5 mm tief sein und sehr fein auslaufen, wobei sie oft so eng werden, dass die Borsten einer Zahnbürste sie niemals vollkommen reinigen können. Auch die durch den normalen Kauvorgang verursachte Selbstreinigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Vorteile und Nachteile der Fissurenversiegelung</h4>
<p>Als <a title="Fissur (Zahn) - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fissur_%28Zahn%29">Fissuren</a> bezeichnet man die Rillen, Furchen und Grübchen auf den Kauflächen der Zähne. Sie können bis zu 5 mm tief sein und sehr fein auslaufen, wobei sie oft so eng werden, dass die Borsten einer Zahnbürste sie niemals vollkommen reinigen können. Auch die durch den normalen Kauvorgang verursachte Selbstreinigung bleibt in der Tiefe der Fissuren wirkungslos.</p>
<p><span id="more-1336"></span> Leider gibt es an den tiefsten Stellen der Fissuren zu allem Überfluss oft auch noch Erweiterungen und Hohlräume, in denen sich <a title="Zahnbelag - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnbelag">Plaque (Wikipedia)</a> (bakterieller Zahnbelag) festsetzt. Die bakterielle Besiedlung der Fissuren beginnt schon während des Zahndurchbruches, so dass man davon ausgehen muss, dass es plaquefreie Fissuren zu keinem Zeitpunkt gibt. Bei guter Mundhygiene sind diese Plaqueansammlungen so gering, dass sie keine Karies verursachen können. Bei schlechter Mundhygiene jedoch entwickelt sich sehr schnell eine dickere Plaqueschicht und Karies, die ganz am Anfang in den meisten Fällen weder mit dem bloßen Auge noch durch eine Röntgenaufnahme zu erkennen ist.</p>
<p>Aus der Erkenntnis heraus, dass die Natur unsere Zähne keineswegs pflegeleicht konstruiert hat, kam vor ca. 25 Jahren die Idee, dass man da nachhelfen könnte, indem man die Fissuren in den zerklüfteten Zahnoberflächen einfach mit einem Kunststoff ausfüllt und so die Plaqueansammlung von vornherein verhindert. Dieses Verfahren sollte ohne Bohren funktionieren, auch bei Kindern leicht anwendbar sein und einen möglichst langen Schutz der Zähne vor Karies sichern. In den Anfängen der Kunststoff Füllungstechnik gab es keine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen. Um Kunststoffe mit einem Zahn zu verbinden, musste immer ein „Loch“ gebohrt werden … einfach drankleben ging nicht.</p>
<p>Dies änderte sich erst mit der Entwicklung der <a title="Komposit (Zahnmedizin) - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komposit_%28Zahnmedizin%29">Ätz- und Bondingtechnik (Wikipedia)</a>. Mit diesem Verfahren wurde es möglich, die Schmelzoberflächen durch Ätzen mit <a title="Phosphorsäure - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphors%C3%A4ure">Phosphorsäure</a> ohne Materialverlust aufzurauen, und dann Kunststoffe mit speziellen Haftvermittlern recht fest mit dem so vorbereiteten Zahn zu verbinden. Damit war die Notwendigkeit zu bohren entfallen, und einer minimal invasiven <a title="Fissur (Zahn) - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fissur_%28Zahn%29">Fissurenversiegelung (Wikipedia)</a> schien nichts mehr im Weg zu stehen. Man konnte die Fissuren gründlich reinigen, anätzen, dann den dünnfließenden Versiegelungskunststoff hineinfließen lassen, aushärten, und die Sache war erledigt. Seit dieser Verbesserung wurde die Fissurenversiegelung hauptsächlich in der Kinderzahnheilkunde fast flächendeckend angewendet. Sowohl die Eltern als auch der Kinderzahnarzt und besonders die kleinen Patienten wiegten sich in Sicherheit und vermuteten, den so behandelten und geschützten Zähnen könne nicht mehr viel passieren. Und nicht nur in der Kinderzahnmedizin sondern auch bei Erwachsenen glaubte man, eine wirkungsvolle Kariesprophylaxe gefunden zu haben.</p>
<h4>So dachte man, doch die Wirklichkeit sah etwas anders aus:</h4>
<p>In den oben erwähnten Hohlräumen in der Tiefe der Fissuren, die man, wie ebenfalls oben erwähnt, nicht vollkommen reinigen konnte, blieben fast immer Plaquereste, sowie mehr oder weniger abgestorbene Bakterien, und dieser Brei war auch noch mit Säureresten vermischt, die man nicht vollkommen wegspülen konnte. Hinzu kam noch die eine oder andere beginnende Karies, die einfach noch zu klein war, um vor der Versiegelung erkannt zu werden. Später stellte sich heraus, dass auch sorgfältigst durchgeführte Versiegelungen nicht immer lange hielten. Die Klebewirkung der Ätz- und Bonding Technik war überschätzt worden, es kam zu Teilablösungen des Materials mit Spaltbildung, und eindringende oder bereits vorhandene Bakterien verursachten oder förderten die Kariesentwicklung. Eine defekte Fissurenversiegelung ist schlechter als gar keine.</p>
<p>Seit einiger Zeit können wir immer wieder ausgedehnte Karies in der Tiefe versiegelter Fissuren finden, die ja gerade durch diese Behandlung verhindert werden sollte. Mir scheint, dass sowohl Patienten als auch Zahnärzte durch die Versiegelung geradezu in trügerische Sicherheit gewiegt werden, nach dem Motto: Zahn versiegelt &#8230; da kann nicht viel passieren, auch wenn die Mundhygiene mal nicht so gut ist. Außerdem kann man Karies unter Versiegelungen erst erkennen, wenn sie dunkel durchschimmert oder im Röntgenbild sichtbar wird, und dann ist sie meistens auch schon ziemlich groß.</p>
<p><a title="Karies unter Fissurenversiegelung" href="http://www.zahnnotizen.de/?p=521">Beispiel für versteckte Karies unter Fissurenversiegelung</a> (dr. kuhmann, zahnnotizen)</p>
<p>Natürlich ist nicht jede Versiegelung immer von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Wenn sie perfekt gemacht ist, kann das durchaus auch gut gehen, aber eben nur dann. Diese Perfektion ist aber bei zappeligen Kindern eine Illusion. Und bei schlechter Mundhgygiene bringt das ganze sowieso nichts, weil dann die Karies eben vielleicht nicht auf den versiegelten Kauflächen sondern an anderen Stellen entsteht, z.B. ausgehend von den Zahnzwischenräumen, dort wo zwei Zähne in engem Kontakt stehen. Zudem ist es fraglich, ob eine Behandlung Sinn macht, die nur funktioniert, wenn sie perfekt durchgeführt werden kann und anderenfalls mehr Schaden als Nutzen bringt. Für den Praxisalltag erscheint mir das jedenfalls recht ungeeignet.</p>
<p>Sinnvoller wäre eine intensivere Förderung der Mundhygiene, wobei der Zahnarzt eine informierende und aufklärende Rolle hat, während die eigentliche Motivationsarbeit einen Dauereinsatz verlangt, der nur von Eltern und Erziehungsberechtigten zu leisten ist. Bei Erwachsenen sollte eine gute Aufklärung eigentlich reichen, um genügend Interesse und Engagement für die Gesunderhaltung des eigenen Kauorgans zu bewirken.</p>
<p>Sollte es dann trotz dieser Bemühungen am einen oder anderen Zahn zur Kariesentstehung kommen, so wird diese bei regelmäßigen und gründlichen Kontrolluntersuchungen im Anfangsstadium entdeckt und kann dann im besten Sinn des Wortes &#8220;minimalinvasiv&#8221; behandelt werden. Dies geschieht im Rahmen einer <strong>erweiterten Fissurenversiegelung</strong>.</p>
<p>Die erweiterte Fissurenversiegelung ist eigentlich schon eine Füllungstechnik: Mit einem sehr dünnen Diamantschleifer werden die Fissuren gerade so weit &#8220;aufgebohrt&#8221;, dass der Zahnarzt beginnende Karies und Ablagerungen entfernen kann. Die dadurch entstehenden &#8220;Löcher&#8221; werden dann unter Anwendung der Ätz- und Bondingtechnik mit Kunsstoff gefüllt. Das Ergebnis ist eine Minifüllung in einem perfekt gereinigten Zahn. Diese Füllung ist in der Regel sehr haltbar und dem Ergebnis der einfachen Fissurenversiegelung deutlich überlegen. Wie so viele sinnvolle Behandlungen gehört die erweiterte Fissurenversiegelung nicht zu den Kassenleistungen</p>
<p>In letzter Zeit mehren sich die wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die die einfache Fissurenversiegelung kritisch sehen und den Schaden oft für größer halten als den Nutzen. In jedem Fall aber ist keine Fissurenversiegelung besser als eine mittelmäßige oder schlechte.</p>
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		<title>Professionelle Zahnreinigung</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 21:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christoph Jochum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Die mit Abstand wichtigste Vorsorgeleistung für Ihre Zähne, die tägliche möglichst perfekte Zahnpflege, müssen Sie selbst erbringen. Doch selbst  mit optimaler häuslicher Mundhygiene wird nur ein Teil aller Zahnflächen erreicht. Hinzu kommt, dass die Möglichkeit zur Mundhygiene im Einzelfall eingeschränkt sein kann. Während einer kieferorthopädischen Behandlung können z.B. durch Brackets (Wikipedia) die Zähne nur mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die mit Abstand wichtigste Vorsorgeleistung für Ihre Zähne, die tägliche möglichst perfekte <a title="Mundhygiene" href="http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/index.php/2009/08/06/zahnpflege-und-mundhygiene/">Zahnpflege</a>, müssen Sie selbst erbringen. Doch selbst  mit optimaler häuslicher Mundhygiene wird nur ein Teil aller Zahnflächen erreicht. Hinzu kommt, dass die Möglichkeit zur Mundhygiene im Einzelfall eingeschränkt sein kann. Während einer kieferorthopädischen Behandlung können z.B. durch <a title="Brackets - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brackets">Brackets (Wikipedia)</a> die Zähne nur mit einem erheblichen Aufwand und großem Engagement richtig gesäubert werden. Dieses Engagement ist gerade bei Kindern und Jugendlichen nicht immer zu erreichen. Parodontalerkrankungen und ausgedehnter festsitzender Zahnersatz bedeuten ebenfalls häufig eine Erschwerung der häuslichen Zahnpflege. Bei alten oder behinderten Menschen spielen auch nachlassende motorische Fähigkeiten eine Rolle.</p>
<p><span id="more-1016"></span></p>
<p>Auf den nicht erreichbaren Zahnflächen entstehen sehr schnell weiche Zahnbeläge, die sich im Lauf der Zeit verhärten. Diese harten Beläge haben eine raue Oberfläche, auf der sich wieder weiche Beläge festsetzen, welche dann fest werden usw. Hat dieser Kreislauf erst einmal begonnen, können die Beläge allein durch häusliche Pflegemaßnahmen nicht mehr entfernt werden.</p>
<p>Hier hilft eine <a title="Professionelle Zahnreinigung - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Professionelle_Zahnreinigung">Professionelle Zahnreinigung (Wikipedia)</a>. Die Behandlung sollte nur von fortgebildeten Fachkräften in der zahnärztlichen Praxis in der Regel zirka alle sechs Monate.durchgeführt werden, bei Bedarf auch in kürzeren Abständen.</p>
<h4>Professionell oder &#8220;unprofessionell&#8221;?</h4>
<p>Was aber verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff &#8220;Professionelle Zahnreinigung&#8221;?<br />
Gibt es auch noch eine andere Zahnreinigung, und wenn ja, ist diese unprofessionell?<br />
Und wodurch unterscheiden sich die beiden Zahnreinigungen?</p>
<p>Die Bezeichnung &#8220;professionell&#8221; im Zusammenhang mit der Zahnreinigung ist denkbar unglücklich gewählt, legt sie doch die Vermutung nah, es gäbe auch eine laienhafte, stümperhafte, amateurhafte, dilettantische &#8211; eben unprofessionelle &#8211; Zahnreinigung. Es gibt natürlich keine unprofessinonelle Zahnreinigung, von unerfreulichen Ausnahmen einmal abgesehen. Besser wäre der Begriff &#8220;einfache Zahnreinigung&#8221; oder &#8220;Kassen-Zahnreinigung&#8221;.</p>
<h4>Der Unterschied</h4>
<p>Die einfache Zahnreinigung ist das Minimum, das man seinen Patienten in dieser Hinsicht anbieten kann, nämlich Zahnsteinentfernung im sichtbaren und gut zugänglichen Bereich und nicht mehr. Das Ergebnis einer solchen Zahnreinigung ist wenig befriedigend, auch wenn sie noch so professionell durchgeführt wurde, weil sie nur einen Teil der Beläge entfernt und die Stellen, an denen es am nötigsten wäre, nicht erreicht. Außerdem umfasst sie nicht die Entfernung von <a title="Konkrement - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konkrement">Konkrementen (Wikipedia)</a>, weichen Belägen, Verfärbungen etc. Diese einfache Reinigung wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.</p>
<p>Die Professionelle Zahnreinigung hingegen ist das Maximum. Hier wird alles entfernt, was auf den Zähnen nichts zu suchen hat.</p>
<h4>Die Vorteile</h4>
<p>Die Professionelle Zahnreinigung bietet gegenüber der einfachen eine ganze Reihe Mehrleistungen:</p>
<ul>
<li>Entfernung <strong>aller</strong> Zahnsteinbeläge auch an den schwer zugänglichen Stellen</li>
<li>Entfernung der besonders harten und zähen Konkremente in den Zahnfleischtaschen</li>
<li>Reinigung festsitzenden Zahnersatzes.</li>
<li>Gründliche Beseitigung auch der weichen Beläge, die bei der häuslichen Zahnpflege nicht erwischt wurden</li>
<li>Entfernung von Raucher- und Teebelägen</li>
<li>Beseitigung von unästhetischen Verfärbungen.</li>
<li>Glättung und Politur der Zahnoberflächen, damit neue Beläge sich nicht so leicht wieder festsetzen können</li>
<li>Fluoridierung der Zähne zur Stärkung der Abwehrkräfte.</li>
</ul>
<p>Um den gewünschten, möglichst perfekten Erfolg dieser Behandlung zu erreichen, kommt eine Reihe von Verfahren und Materialien zu Einsatz:</p>
<ul>
<li>Ultraschall Reinigungsgeräte zur Zahnsteinentfernung</li>
<li>Verschiedene Handinstrumente für schwer zugängliche Zahnoberflächen</li>
<li>Zahnzwischenraumbürsten und Zahnseide</li>
<li>Rotierende Bürsten und Polierpaste</li>
<li>Pulverstrahlgeräte &#8211; Air-Flow&reg; (Airflow, Air Flow)</li>
<li>Fluoridhaltige Lacke und Flüssigkeiten zur Schmelzhärtung</li>
</ul>
<p>Diese Aufzählung ist nicht unbedingt vollständig. Im Einzelfall können weniger oder auch mehr Leistungen und Behandlungsverfahren notwendig sein.</p>
<p>Die professionelle Zahnreinigung ist dann erfolgreich, wenn Zahnfleischentzündungen und  Blutungen verschwinden und die Tiefe von Zahnfleischtaschen reduziert wird. Die professionelle Zahnreinigung kann den Abbau des Kieferknochens bremsen oder stoppen, den Verlust von Zähnen verhindern und ebenso aufwändige wie unangenehme Parodontosebehandlungen verzögern oder sogar vermeiden.</p>
<h4>Es lohnt sich</h4>
<p>Der mit einer professionellen Zahnreinigung verbundene Aufwand hat natürlich seinen Preis. Diese Kosten für die Professionelle Zahreinigung werden, ebenso wie die für die <a title="Prophylaxe (Zahnmedizin) - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prophylaxe_%28Zahnmedizin%29">Individualprophylaxe  (Wikipedia)</a> bei Erwachsenen, von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Dennoch ist Ihr Geld gut angelegt, denn Patienten, die diese Leistungen in Anspruch nehmen, haben in der Regel gesündere Zähne als diejenigen, die ihre Zähne nicht regelmäßig professionell reinigen lassen. Außerdem ersparen sie sich im Lauf der Zeit die ganz erheblich höheren Ausgaben für Kariesbehandlung und Zahnersatz.</p>
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		<item>
		<title>Zahnbehandlung in Vollnarkose</title>
		<link>http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/index.php/2009/07/21/zahnbehandlung-in-vollnarkose/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 22:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christoph Jochum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungsmethoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein trauriges Ende nahm eine Zahnbehandlung, die in einer zahnärztlichen Praxis durchgeführt wurde. Bei einem zehnjährigen Mädchen wurden vier Milchzähne in Vollnarkose (Wiki) entfernt. Nach Beendigung des Eingriffes wurde das Kind nur von der Mutter überwacht. Während dieser Zeit erlitt die kleine Patientin einen Herzstillstand und starb nach zunächst erfolgreicher Wiederbelebung  neun Tage später in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein trauriges Ende nahm eine Zahnbehandlung, die in einer zahnärztlichen Praxis durchgeführt wurde. Bei einem zehnjährigen Mädchen wurden vier Milchzähne in <a title="Narkose - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose">Vollnarkose (Wiki)</a> entfernt. Nach Beendigung des Eingriffes wurde das Kind nur von der Mutter überwacht. Während dieser Zeit erlitt die kleine Patientin einen Herzstillstand und starb nach zunächst erfolgreicher Wiederbelebung  neun Tage später in der Intensivstation einer Kinderklinik, in die sie verlegt worden war. Todesursache war eine Hirnschwellung, die auf eine Unterversorgung des Gehirns während des Herzstillstandes zurückgeführt wird.</p>
<p><span id="more-744"></span></p>
<p>Mittlerweile beschäftigen sich die Gerichte unter anderem mit der Frage, ob die Überwachug  der Patientin im Aufwachraum unzureichend war und ob die technische Ausstattung der Praxis für derartige Eingriffe überhaupt den gültigen Standards entsprach. Wie immer in solchen Fällen darf erwartet werden, dass die Schuldzuweisungen hin und her geschoben werden. Die Zahnärzte sehen die Verantwortung allein beim Anästhesisten, und der sieht das vermutlich genau anders herum.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass nicht nur die Frage geklärt wird, wer bei dem Eingriff was falsch gemacht hat, sondern auch die andere nicht weniger wichtige Frage, warum die Zahnentfernung überhaupt unter Vollnarkose durchgeführt werden musste, wo doch heute praktisch jeder zahnärztlich chirurgische Eingriff unter örtlicher Betäubung vollkommen schmerzlos ist.</p>
<p>In meiner 30 jährigen zahnärztlichen und zahnärztlich chirurgischen Praxistäigtkeit habe ich kaum einen Fall erlebt, bei dem die lokale Schmerzausschaltung &#8211; <a title="Lokalanästhesie - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalan%C3%A4sthesie">Lokalanästhesie &#8211; (Wiki)</a> nicht vollkommen ausreichend gewesen wäre. Dabei reicht das Spekturm von einfachen Zahnentfernungen über parodontalchirurgische Eingriffe, operative Weisheitszahnentfernungen bis hin zu Implantaten, <a title="Sinuslift - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinuslift">Sinuslift (Wikipedia)</a> etc.</p>
<p>Oft wird vom Patienten oder bei Kindern von deren Eltern der Wunsch nach einer Behandlung unter Vollnarkose vorgetragen. Dies geschieht allerdings oft in der Annahme, nur auf diese Art seien Schmerzen wirklich zu vermeiden, oder dies sei die einzige Möglichkeit, die Angst zu überwinden. Tatsächlich hat die Narkose aber auf die Angst vor einer Zahnbehandlung keinen Einfluss. Sind später einmal weitere Behandlungen nötig, so wird der Patient wieder eine Narkose verlangen. Wenn dann eine Behandlung über mehrere oder viele Sitzungen erforderlich ist, z. B. bei einer umfangreichen Gebissanierung, werden Angst und Enttäuschung um so größer sein, wenn man feststellen muss, dass solche Behandlungen in Narkose nicht möglich sind.</p>
<p>Das soll nicht heissen, dass es nicht Situationen gibt, in denen die Vollnarkose sinnvoll und notwendig sein kann. Dies kann z. B. bei behinderten Patienten oder bei behandlungsunwilligen Kindern der Fall sein, ebenso wie  bei sehr umfangreichen chirurgischen Eingriffen. Immer wenn bei zwingend notwendigen Behandlungen, der Patient nicht zur Mitarbeit zu bewegen ist, oder wenn eine Ruhigstellung erforderlich ist, um mindestens qualitativ akzeptabel zu arbeiten, ist die Vollnarkose sinnvoll.</p>
<p>In dem oben erwähnten tragischen Fall, handelte es sich wohl um ein behindertes Kind, so dass davon auszugehen ist, dass die Narkose nicht ohne zwingenden Grund veranlasst wurde. Allerdings führt uns der schreckliche Ausgang dieser Zahnbehandlung drastisch vor Augen, dass die Vollnarkose keineswegs risikofrei ist.</p>
<p>Grundsätzlich muss die Frage gestellt werden, ob es überhaupt vertretbar ist, Vollnarkosen in einer niedergelassenen Praxis durchzuführen. Schließlich gibt es genügend Kliniken, die über die nötige personelle und apparative Ausstattung verfügen, die man für die problemlose Durchführung solcher Eingriffe braucht.<br />
Wenn Praxen jedoch Vollnarkosen anbieten, dann müssen sie auch den selben Sicherheitsstandard gewährleisten, wie er in Kliniken selbstverständlich ist. In der Aufwachphase darf der Patient nicht unüberwacht und somit gefährdet sein.</p>
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		<title>Bleaching &#8211; weisse Zähne</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 20:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christoph Jochum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungsmethoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Ästhetische Zahnmedizin Schon seit Jahrhunderten gelten möglichst weisse Zähne als Zeichen für Gesundheit, Vitalität und Attraktivität. Um diesen Wunsch zu erfüllen wurden zahlreiche fast immer ungeiegnete Aufhellungsversuche unternommen, die wirkungslos oder zahnschädigend waren oder beides. Erst in neuerer Zeit ist es durch die ästhetische Zahnheilkunde möglich, die Zahnfarbe ohne Schädigung der Zähne wirkungsvoll zu verändern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ästhetische Zahnmedizin</h3>
<p>Schon seit Jahrhunderten gelten möglichst weisse Zähne als Zeichen für Gesundheit, Vitalität und Attraktivität. Um diesen Wunsch zu erfüllen wurden zahlreiche fast immer ungeiegnete Aufhellungsversuche unternommen, die wirkungslos oder zahnschädigend waren oder beides. Erst in neuerer Zeit ist es durch die ästhetische Zahnheilkunde möglich, die Zahnfarbe ohne Schädigung der Zähne wirkungsvoll zu verändern und dem Schönheitsideal anzupassen.</p>
<p><span id="more-658"></span></p>
<p>Die heute zur Aufhellung verwendeten Substanzen <a title="Wasserstoffperoxid - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffperoxid">Wasserstoffperoxid</a> (H<sub>2</sub>O<sub>2</sub>) sind hoch wirkungsvoll, rufen aber, wenn sie vom Fachmann angewendet werden, keine dauerhaften Nebenwirkungen hervor.</p>
<p>In jedem Fall sollte die Zahnaufhellung unter der Aufsicht eines Zahnarztes und nur von geschultem Personal durchgeführt werden.</p>
<p>Ein professionelles <a title="Zahnaufhellung - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnaufhellung">Bleaching (Wikipedia)</a> bietet die Sicherheit, dass die Zähne und das Zahnfleisch nicht geschädigt werden. Der Zahnarzt kennt sich in diesem Bereich aus und verwendet spezielle Verfahren, bei denen weder der Zahnschmelz noch das Zahnfleisch angegriffen wird. Unter professioneller Aufsicht ist Bleaching also unbedenklich. Vorsichtig sein sollte man allerdings bei den vielen Bleaching Produkten, die zur Zeit den Markt überschwemmen. Meistens enthalten diese sehr aggressive Substanzen, und so mancher „Heimwerker“, der Bleaching Zuhause angewendet hat, musste später feststellen, dass die Zähne während der Behandlung weh taten, danach schmerzempfindlicher waren und der erwünschte Erfolg nicht eingetreten war.</p>
<p>Dem Bleaching vorausgehen sollte immer eine <a title="Professionelle Zahnreinigung - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Professionelle_Zahnreinigung">professionelle Zahnreinigung</a>, am besten mit Air Flow ® ( Airflow ), damit alle Zahnbeläge vollständig entfernt werden und das Bleaching Gel auch überall wirken kann.</p>
<p>Da Bleaching keine Heilbehandlung ist, wird es von den Krankenkassen nicht bezahlt.</p>
<p>Im Wesentlichen kommen drei Methoden der Aufhellung zur Anwendung:</p>
<ul>
<li><strong>Die Aufhellung durch Fachpersonal in der Praxis </strong><br />
Dies ist die effektivste und schnellste Methode aber in der Hand des Unkundigen auch die riskanteste, bei der keine Fehler gemacht werden dürfen.  Zunächst wird das Zahnfleisch und eventuell nicht aufzuellende Zähne sorgfältig abgedeckt. Danach trägt der Behandler ein Bleaching Gel direkt auf die Zähne auf, wo es für ca. eine halbe Stunde einwirken soll. Nach dieser Zeit wird das Gel entfernt und die Wirkung überprüft. Ist der Aufhellungseffekt nicht ausreichend, so kann die Behandlung bis zur Erzielung eines guten Ergebnisses wiederholt werden.</li>
<li><strong>Die Aufhellung durch den Patienten zu Hause (home bleaching)</strong><br />
Beim home bleaching führt der Patient in eigener Regie die Aufhellung durch, in dem er in eine von der Zahnarztpraxis oder deren Dentallabor angefertigten Kunststoffschiene ein Bleaching Gel einfüllt und die Schiene für eine bestimmte Zeit, z.B. über Nacht, trägt. Auch hier kann die Anwendung nach Bedarf wiederholt werden. Bei dieser Aufhellungsmethode besteht die Gefahr, dass der Patient in Erwartung eines unrealistisch starken Aufhellungeffektes die Behandlung zu oft wiederholt und damit letztendlich doch Schäden an der Zahnsubstanz oder den Schleimhäuten verursacht.</li>
<li><strong>Das interne Bleaching </strong><br />
Mit dieser Methode können Zähne mit sehr großen Defekten und abgestorbene, wurzelkanalgefüllte Zähne aufgehellt werden <a title="Endodontie - Endo - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wurzelkanalbehandlung">(Endodontie &#8211; Wikipedia)</a>. Bei einer Wurzelbehandlung wird der abgestorbene Nerv eines Zahnes entfernt, die dadurch frei werdenden Wurzelkanäle werden mehrfach desinfiziert und anschließend mit einer Wurzelfüllung aufgefüllt. Ein Nachteil der Wurzelbehandlung ist allerdings, dass sich die so versorgten Zähne nach einiger Zeit oft hässlich verfärben. Durch das interne Bleaching kann die natürliche Zahnfarbe auch nach einer Wurzelbehandlung in den meisten Fällen wiederhergestellt werden.<br />
Dabei wird die Füllung des Zahnes entfernt und das Bleaching Gel direkt in den Zahn und ggf. auch in den Wurzelkanal eingebracht. Danach wird der Zahn mit einer temporären Füllung verschlossen. Diesen Vorgang kann man, je nach gewünschter Intensität der Aufhellung, auch mehrmals wiederholen. Internes Bleaching ist in den meisten Fällen sehr effektiv, da die Aufhellung vom Inneren des Zahnes heraus erfolgt. Das Bleaching Gel muss auf diese Weise nicht durch die relativ kompakte und dichte Schmelzschicht hindurch wirken, sondern kann direkt dort deponiert werden, wo man den größten Effekt erzielen will. Außerdem kann man das Gel bei dieser Methode über einen längeren Zeitraum am Wirkunsort belassen. Das interne Bleaching wird immer vom Zahnarzt durchgeführt.</li>
</ul>
<h4>Nachteile aller Aufhellungsmethoden:</h4>
<p>Alle Verfahren zur Zahnaufhellung wirken ausschließlich auf die Zahnsubstanz. Kunststofffüllungen oder Keramikinlays, Verblendkronen und Brücken können in ihrer Farbe nicht verändert werden, so dass sie sich nach der Aufhellung unangenehm von der natürlichen Zahnsubstanz abheben können. In einem solchen Fall muss der Patient vor der Behandlung auf die Möglichkeit einer Verschlechterung des ästhetischen Gesamteindruckes hingewiesen werden, damit er entweder auf die Zahnaufhellung verzichtet oder bereit ist, sich nach abgeschlossener Aufhellung Füllungen, Inlays, Kronen etc. passend zu der geänderten Zahnfarbe neu anfertigen zu lassen.</p>
<p>Der Aufhellungseffekt ist nicht von unbegrenzter Dauer. Nach Ablauf einiger Jahre können die Zähne ihre ursprüngliche Farbe wieder annehmen, so dass eine Wiederholung der Behandlung erforderlich sein kann.</p>
<h4>Bleaching oder nicht Bleaching?</h4>
<p>Wenn die Vorteile und Nachteile einer Zahnaufhellung vernünftig abgewogen werden, gibt es viele Fälle in denen eine solche Behandlung sinnvoll ist. Typische Fälle sind zum Beispiel der abgestorbene und dunkel gewordene Frontzahn, oder ein gesundes, ungefülltes Gebiss mit unnatürlich gelb oder bräunlich aussehenden Zähnen. Weniger sinnvoll erscheint der Wunsch, ohnehin schon sehr helle Zähne noch viel weisser zu machen. Wenn die Farbe in Richtung Porzellan geht, sieht das Ergebnis meist unnatürlich aus &#8211; die Amerikaner nennen das sehr treffend &#8220;Toilet bowl teeth&#8221; <img src='http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' />  . Derart helle Zähne benötigen einen erheblichen zusätzlichen Reinigungsaufwand und sehen schon bei geringsten Verfärbungen z. B. durch Teegenuss etc. unschön aus.</p>
<p>Unter den richtigen Voraussetzungen und bei informierten Patienten bietet die ästhetische Zahnheilkunde mit dem Bleaching, wenn es vom Zahnarzt oder geschultem Fachpersonal in der Praxis durchgeführt wird, eine gute Methode das kosmetische Erscheinungsbild zu verbessern und dem jeweiligen Schönheitsideal anzupassen. Zahnverfärbungen können psychisch sehr belastend sein.</p>
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		<title>Röntgen beim Zahnarzt</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 22:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christoph Jochum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungsmethoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann zahnärztliches Röntgen Schäden verursachen? Kann die Unterlassung zahnärztlicher Röntgenaufnahmen Schäden verursachen? Eine moderne, hoch effektive und umfassende Zahnheilkunde ist ohne Röntgen (Wikipedia) nicht möglich. Wir können ohne Röntgenaufnahme die Lage von Weisheitszähnen nicht beurteilen, Erkrankungen des Kieferknochens, Parodontose, Zysten, bösartige Veränderungen etc. können nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden, und auch die Früherkennung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kann zahnärztliches Röntgen Schäden verursachen?<br />
Kann die Unterlassung zahnärztlicher Röntgenaufnahmen Schäden verursachen?</h4>
<p>Eine moderne, hoch effektive und umfassende Zahnheilkunde ist ohne <a title="Röntgen - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6ntgen">Röntgen (Wikipedia)</a> nicht möglich. Wir können ohne Röntgenaufnahme die Lage von Weisheitszähnen nicht beurteilen, Erkrankungen des Kieferknochens, Parodontose, Zysten, bösartige Veränderungen etc. können nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden, und auch die Früherkennung von Karies ist ohne Röntgen kaum denkbar. Gerade die Wurzelbehandlung erfordert eine lückenlose Erfolgskontrolle durch Röntgenaufnahmen.</p>
<p><span id="more-607"></span></p>
<div id="attachment_637" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-637" title="Orthopantomogramm" src="http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/opg1.jpg" alt="Orthopantomogramm" width="300" height="140" /><p class="wp-caption-text">Orthopantomogramm</p></div>
<p>Die Planung und Durchführung von Zahnersatz und auch die Kieferorthopädie sind zwingend auf die Röntgentechnik angewiesen. Vor der Entdeckung und Nutzung der Röntgenstrahlung war die Zahnheilkunde äußerst primitiv, und genau in diesen Zustand würde sie wieder zurückfallen, wollte man auf dieses wertvolle Hilfsmittel verzichten.<br />
Eine Karies-Früherkennung, die Entfernung komplizierter Weisheitszähne oder eine vernünftige Wurzelbehandlung, um nur einige zu nennen, wäre ohne Röntgen nicht möglich. Gerade die Wurzelbehandlung erfordert eine lückenlose Erfolgskontrolle durch Röntgenaufnahmen.</p>
<h4>Wie wirkt diese Strahlung?</h4>
<p>Röntgenstrahlung durchdringt das Körpergewebe und wirft einen Schatten auf das Filmmaterial, der es ermöglicht, Strukturen im Inneren des Körpers zu erkennen. Bei diesem Durchtritt durch den Körper kann die Strahlung Veränderungen an den Zellen verursachen, die jedoch, wie andere Verletzungen auch, schnell und in der Regel wieder vollkommen abheilen. Bei starker Überdosierung kann es auch zu dauerhaften Zellschäden kommen, die eine Entartung des Gewebes oder eine Veränderung der Erbsubstanz und im Endeffekt Krebs bewirken können. Die in der heutigen Zahnmedizin verwendeten Dosierungen liegen jedoch extrem weit unterhalb der als gefährlich geltenden Strahlenmenge.</p>
<h4>Die <a title="Strahlendosis - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlendosis">Strahlendosis (Wikipedia)</a> ist sehr gering.</h4>
<p>Die bei einer Übersichtsaufnahme des gesamten Gebisses, <a title="Orthopantomogramm - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Orthopantomographie">Orthopantomogramm &#8211; OPG (Wikipedia)</a>, freigesetzte Strahlenbelastung entspricht etwa der Dosis, der man durch das Rauchen einer Zigarette oder durch die Höhenstrahlung während eines vierstündigen Fluges ausgesetzt ist.</p>
<h4>Orthopantomogramm oder Computertomographie (CT) ?</h4>
<p>Ganz anders sieht die Sache jedoch bei der <a title="Computertomographie - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Computertomographie">Computertomographie &#8211; CT (Wikipedia)</a> aus. Dieses Verfahren wird von einigen Kollegen gern zur Vorbereitung einer Implantat Behandlung aber auch Im Zusammenhang mit anderen chirurgischen Eingriffen wie <a title="Weisheitszahnentfernung" href="http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/index.php/2009/06/24/weisheitszahnentfernung/">Weisheitszahnentfernung</a> oder <a title="Wurzelspitzenresektion - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wurzelspitzenresektion">Wurzelspitzenresektion (Wikipedia)</a> eingesetzt. Das CT liefert gestochen scharfe dreidimensionale Bilder bei einer allerdings rund <strong>280fach</strong> höheren Strahlenbelastung im Vergleich zum OPG.</p>
<p>In Anbetracht dieser unverhältnismäßigen Strahlenbelastung und der sehr hohen Kosten für die Computertomographie halte ich dieses Diagnoseverfahren in den meisten Fällen für unangemessen, zumal die &#8220;normale&#8221; Röntgentechnik uns bei fast allen zahnärztlich chirurgischen Eingriffen vollkommend ausreichend mit Informationen versorgt. Das gerade in der Implantologie häufig praktizierte routinemäßige Anfertigen von Computertomographien ist durch das meist nicht notwendige Mehr an diagnostischer Information nicht zu rechtfertigen.</p>
<p>Jeder Zahnarzt hat während seines Studiums eine ausführliche Röntgenausbildung erhalten und muss seine Kenntnisse in regelmäßigen Abständen nachweisen. Dasselbe gilt auch für die Mitarbeiterinnen.<br />
Die Röntgeneinrichtung wird auch ständig auf korrektes Funktionieren und auf Sicherheitsmängel überprüft. Das deutsche Prüfsystem ist weltweit eines der sterngsten und effektivsten.</p>
<h4>Der Röntgenpass</h4>
<p>Welcher Patient weiss schon genau, wie viele Röntgenaufnahmen bei ihm in der Vergangenheit gemacht wurden und welcher Körperteil dabei welcher Strahlenbelastung ausgesetzt war. Um hier Sicherheit zu schaffen und unnötige Wiederholungsaufnahmen zu vermeiden, gibt es den Röntgenpass, der einem selbst und dem behandelnden Arzt einen Überblick über die in der Vergangenheit durchgeführten Röntgenuntersuchungen gibt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-792" title="Abbildung eines Röntgenpasses" src="http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/roentgenpass.jpg" alt="Abbildung eines Röntgenpasses" width="125" height="183" />Der Röntgenpass ist ein Heft, in dem alle röntgenologischen Untersuchungen dokumentiert werden können. In ihn wird der Zeitpunkt der Röntgenuntersuchung, die bestrahlte Körperregion, die Untersuchungsart sowie der behandelnde Arzt eingetragen.</p>
<p>Der Röntgenpass ist in den Arztpraxen / Zahnarztpraxen, bei den Krankenkassen, den Landesärztekammern / Landeszahnärztekammern und dem Bundesamt für Strahlenschutz zu bekommen.</p>
<p>Jeder Arzt ist gesetzlich dazu verpflichtet, seine Patienten vor einer Röntgenuntersuchung nach bisher gemachten Röntgenaufnahmen zu fragen. Da Röntgenuntersuchungen oft viele Jahre zurückliegen, können sich Patienten in der Regel nicht an das genaue Datum erinnern. Der Röntgenpass kann hier sehr nützlich sein, weil der Arzt sofort überblicken kann, wann welche Röntgenaufnahme bei welcher Erkrankung gemacht wurde. So können bereits vorhandene Röntgenaufnahmen von Kollegen angefordert und neue Aufnahmen unter Umständen vermieden werden.</p>
<h4>Ergebnis:</h4>
<p>Röntgenaufnahmen liefern uns sehr detaillierte Informationen über das Gebiss, die Kieferhöhlen, die Kiefergelenke u.v.a. bei einer sehr geringen Strahlenbelastung (mit Ausnahme der Computertomographie). Bedenkt man die enormen Vorteile der Röntgentechnik gegenüber einem praktisch zu vernachlässigenden Restrisiko, so gibt es keinen vernünftigen Grund, auch nur eine einzige sinnvolle Röntgenaufnahme zu unterlassen und damit auf wertvolle diagnostische Informationen zu verzichten.</p>
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		<title>Keramik-Füllungen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 21:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christoph Jochum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungsmethoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Keramik ist nach dem augenblicklichen Erkenntnisstand das Material, welches sich am besten eignet, um Zahndefekte sowohl in funktioneller als auch kosmetischer Hinsicht “perfekt“ zu versorgen. Im Gegensatz zu den so genannten plastischen Füllungen (Amalgam und Kunststoff) ist der Zahnarzt bei der Herstellung von Keramikinlays (Wikipedia) auf die Mitwirkung eines hervorragend ausgebildeten und handwerklich sowie künstlerisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keramik ist nach dem augenblicklichen Erkenntnisstand das Material, welches sich am besten eignet, um Zahndefekte sowohl in funktioneller als auch kosmetischer Hinsicht “perfekt“ zu versorgen.</p>
<p>Im Gegensatz zu den so genannten plastischen Füllungen (Amalgam und Kunststoff) ist der Zahnarzt bei der Herstellung von <a title="Inlay (Zahnmedizin) - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inlay_%28Zahnmedizin%29">Keramikinlays (Wikipedia)</a> auf die Mitwirkung eines hervorragend ausgebildeten und handwerklich sowie künstlerisch geschickten Zahntechnikers angewiesen.</p>
<p><span id="more-515"></span></p>
<p>Der Techniker gestaltet nach den Vorgaben des Zahnarztes das Keramikinlay aus verschiedenfarbigen Keramikmassen, die am Ende durch einen Brennvorgang äußerst hart und widerstandsfähig werden und im Aussehen von den gesunden Nachbarzähnen nicht zu unterscheiden sind. Zur Erzielung perfekter Ergebnisse ist es oft erforderlich, dass der Zahntechniker den Patienten in der Praxis persönlich kennenlernt, die individuellen Wünsche bespricht oder nach Fotos arbeitet.</p>
<p>Der Zahnarzt hat die Aufgabe, die Zähne zur Aufnahme der Inlays präzise vorzubereiten, genaue Abdrücke zu machen und so überhaupt erst die idealen Voraussetzungen für die Versorgung mit Keramikfüllungen zu schaffen.</p>
<p>die fertigen Inlays werden vom Zahnarzt in die Zähne &#8220;eingeklebt&#8221; &#8211; Ätz- und Bonding Technik <a title="Komposit (Zahnmedizin) - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komposit_%28Zahnmedizin%29">(Wikipedia)</a>. Dieses Einkleben ist sehr aufwändig und muss perfekt gelingen, damit eine praktisch untrennbare Einheit aus Zahn und Füllung entsteht. Dieses Verfahren duldet keine Fehler. Wenn hier nicht alles perfekt gemacht wird, ist das Ergebnis kaum besser als andere Füllungen.</p>
<p>Vom Computer im CAD / CAM  Verfahren hergestellte Inlays haben nicht die gleiche hohe Passgenauigkeit und ästhetische Perfektion wie gute von der Hand eines Experten angefertigte Inlays.</p>
<p>Keramikinlays</p>
<ul>
<li>haben praktisch die selben Eigenschaften wie die natürliche Zahnsubstanz</li>
<li>sind ästhetisch vom gesunden Zahn nicht zu unterscheiden</li>
<li>verursachen keine Kälteempfindlichkeit</li>
<li>sind mit dem Zahn so gut wie untrennbar verbunden</li>
<li>sind seit ca 15 Jahren erprobt und komplikationslos</li>
<li>haben eine sehr hohe Lebenserwartung</li>
<li>gehören nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Kassen</li>
<li>sind verglichen mit Amalgam- und Kunststoffüllungen relativ teuer</li>
<li>bieten aber über einen längeren Zeitraum das beste Preis-Leistungs-Verhältnis</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Weisheitszahnentfernung</title>
		<link>http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/index.php/2009/06/24/weisheitszahnentfernung/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 07:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christoph Jochum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungsmethoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weisheitszähne sind die letzten Zähne der Zahnreihe und brechen, wenn sie nicht retiniert oder verlagert sind, zwischen dem 17. und dem 25. Lebenjahr durch. Ihren Namen haben sie wohl in der nicht immer berechtigten Annahme bekommen, der Mensch habe in diesem Alter eine gewisse Weisheit erlangt.  Eine Retention oder Verlagerung besteht dann, wenn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Weisheitszahn - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weisheitszahn">Weisheitszähne</a> sind die letzten Zähne der Zahnreihe und brechen, wenn sie nicht retiniert oder verlagert sind, zwischen dem 17. und dem 25. Lebenjahr durch. Ihren Namen haben sie wohl in der nicht immer berechtigten Annahme bekommen, der Mensch habe in diesem Alter eine gewisse Weisheit erlangt.  <span> <img src='http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><span id="more-421"></span></p>
<p>Eine Retention oder Verlagerung besteht dann, wenn der Zahn so ungünstig im Knochen liegt, dass er nicht ordentlich in die Zahnreihe durchbrechen kann. Im sehr häufig auftretenden Falle einer Verlagerung oder Retention kommt es früher oder später fast immer zu Infektionen und Entzündungen des umgebenden Knochens und der Weichgewebe, die unter starken Schmerzen oder auch schmerzlos erhebliche Schädigungen u. a. des Knochens und der Nachbarzähne verursachen können. In solchen Fällen wird Ihr Zahnarzt die Entfernung des verantwortlichen Weisheitszahnes dringend empfehlen.</p>
<div id="attachment_2712" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2712 " title="verlagerte-weisheitszähne" src="http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/verlagerte-weisheitszaehne1-300x145.jpg" alt="drei verlagerte Weisheitszähne im Orthopantomogramm" width="300" height="145" /><p class="wp-caption-text">drei verlagerte Weisheitszähne im Orthopantomogramm</p></div>
<p>Da im akuten Stadium der Entzündung die Weisheitszahnentfernung oft komplikationsträchtig oder wegen einer <a title="Kieferklemme - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kieferklemme">Kieferklemme (Wikipedia)</a> unmöglich ist und andererseits bei chronischem, schmerzlosem Verlauf, die Entstehung bleibender Schäden oft nicht bemerkt wird, ist eine vorbeugende frühzeitige Entfernung der Weisheitszähne sinnvoll, wenn ein ordnungsgemäßer Durchbruch nicht zu erwarten ist.  Selbst wenn die Weisheitszähne scheinbar gerade in der Zahnreihe stehen, kann ihre Entfernung nötig sein, nämlich dann, wenn auf Grund ihrer Stellung davon auszugehen ist, dass sie im Rahmen der häuslichen Zahnpflege nicht richtig gereinigt werden können. In diesem Fall gefährden sie die Nachbarzähne, die Schleimhäute und den umgebenden Kieferknochen genau so wie verlagerte Weisheitszähne.  Am besten für die Entfernung geeignet ist die Zeit, in der das Wurzelwachstum noch nicht beendet ist und der Zahn noch nicht fest im Knochen sitzt. Den richtigen Zeitpunkt kann Ihr Zahnarzt anhand von Röntgenaufnahmen festlegen &#8211; er liegt meistens zwischen dem 15. und dem 20. Lebensjahr.</p>
<p>In der Regel entfernt der Zahnarzt immer die beiden Weisheitszähne auf einer Seite in einer Sitzung unter örtlicher Betäubung. Eine operative Entfernung aller vier Weisheitszähne &#8211; <a title="Osteotomie - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osteotomie">Osteotomie (Wikipedia)</a> in einer Sitzung ist prinzipiell möglich aber nicht unbedingt wünschenswert, da die Beschwerden nach einem solchen beidseitigen Eingriff doch recht umfangreich sein können. Außerdem kann nach einer Entfernung aller vier Weisheitszähne in einer Sitzung die Fähigkeit zur Nahrungsaufnahme stark eingeschränkt sein.</p>
<p>Eine Vollnarkose ist für diese Operation normalerweise nicht erforderlich, da die Schmerzausschaltung duch die örtliche Betäubung perfekt ist. Im Falle extremer Behandlungsangst oder bei behinderten Patienten kann in Ausnahmefällen eine Vollnarkose sinnvoll sein. Meist reicht aber auch in solchen Fällen eine <a title="Sedierung - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sedierung">Sedierung (Wikipedia)</a> vollkommen aus.</p>
<p>Komplikationen bei der operativen Weisheitszahnentfernung sind ausgesprochen selten und bei vorsichtigem chirurgischem Vorgehen fast immer zu vermeiden. Schmerzen nach dem Eingriff halten sich meist in Grenzen und sind deutlich geringer, wenn das Operationsgebiet vorher nicht entzündet war.</p>
<p>Übrigens &#8230; an dem Gerücht, dass Zahnärzte scharf darauf sind, viele Weisheitszähne zu entfernen, weil dies ein lukratives Geschäft ist, ist absolut nichts dran. Das Honorar für diesen kieferchirurgischen Eingriff ist keinesfalls ein Grund, sich darum zu reißen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie sicher sind Implantate?</title>
		<link>http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/index.php/2009/05/21/wie-sicher-sind-implantate/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 02:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christoph Jochum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behandlungsmethoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Funktionsfähige Zahnimplantate (Wikipedia) gibt es seit ca 1960. Das erste Implantat zum Ersatz fehlender Zähne wurde in den sechziger Jahren bei einem Patienten eingesetzt, der es dann mehr als 3o Jahre lang bis zu seinem Tode trug. Die Implantat Technik gilt mittlerweile als ausgereift und hat sich millionenfach bewährt. Heute werden vorwiegend Titan Implantate verwendet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Funktionsfähige <a title="Zahnimplantat - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnimplantat">Zahnimplantate (Wikipedia)</a> gibt es seit ca 1960.<br />
 Das erste Implantat zum Ersatz fehlender Zähne wurde in den sechziger Jahren bei einem Patienten eingesetzt, der es dann mehr als 3o Jahre lang bis zu seinem Tode trug. Die Implantat Technik gilt mittlerweile als ausgereift und hat sich millionenfach bewährt. Heute werden vorwiegend <a title="Titan (Element) - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Titan_(Element)">Titan</a> Implantate verwendet.</p>
<p><span id="more-348"></span></p>
<p>Unter örtlicher Betäubung werden die Implantate an den vorher festgelegten Stellen im Kieferknochen fest verankert. Danach müssen die Implantate zwischen drei und sechs Monate lang mit dem Kieferknochen fest verwachsen. Während dieser Zeit können die Patienten einen provisorischen Zahnersatz tragen.</p>
<div id="attachment_632" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-632  " title="implantate" src="http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/implantate2.jpg" alt="Frialit Implantate in verschiedenen Größen" width="200" height="145" /><p class="wp-caption-text">Frialit® Implantate in verschiedenen Größen</p></div>
<p>Der chirurgische Teil einer Implantatbehandlung ist selten mit Komplikationen oder Schmerzen verbunden. Da grundsätzlich nur in kerngesunden, entzündungsfreien Knochen implantiert werden sollte, verläuft die Heilung meist völlig unproblematisch.</p>
<p>Schwieriger kann die Situation werden, wenn für eine sichere Implantation zu wenig Kieferknochen vorhanden ist.</p>
<p>Dies kann beispielsweise im Oberkiefer Seitenzahnbreich vorkommen, wenn die Knochenschicht wegen der ungünstigen Lage der Kieferhöhlen nicht die ausreichende Dicke für ein sicheres Implantatlager aufweist. In einem solchen Fall kann der Kieferhöhlenboden durch einen Sinuslift (Sinusbodenelevation) nach oben verlagert und so der Knochen aufgebaut werden.</p>
<p>Ist der Kieferkamm zu schmal für ein Implantat, kann man mit der sogenannten &#8220;Gesteuerten Geweberegeneartion (GTR Membrantechnik)&#8221; die nötige Breite erzeugen, während bei gößerem Knochenbedarf eher ein Knochentransplantat aus dem Beckenkamm in Frage kommt. Das letztgenannte Verfahren erfordert die Zusammenarbeit mit dem Chirurgen und sollte wegen des operativen Aufwandes in einer Klinik durchgeführt werden</p>
<p>Bei all diesen Verfahren, die der Vermehrung der Knochensubstanz dienen (Augmentation), verwendet man auch häufig Knochenersatzmaterial.</p>
<p>Informationen zu: <a title="Sinuslift - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinuslift">Sinuslift</a> &#8211; <a title="Knochenersatzmaterial - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Knochenersatzmaterial">Augmentation (Knochenersatzmaterial)</a></p>
<div id="attachment_986" class="wp-caption alignleft" style="width: 133px"><img class="size-full wp-image-986    " title="Abbildung eines Frialit Implantates (Längsschnitt)" src="http://www.zahnarzt-dr-jochum.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/implantat2.jpg" alt="Frialit Implantat (Schnitt)" width="123" height="168" /><p class="wp-caption-text">Frialit® Implantat (Schnitt)</p></div>
<p>Hat ein Titanimplantat die Einheilzeit erst einmal problemlos überstanden, ist es sehr stabil, fest  mit dem Kieferknochen verbunden und kann normalerweise nicht kaputtgehen oder sich plötzlich ohne Grund lockern.</p>
<p>Nach dem Einheilen kann ein Misserfolg eigentlich nur noch durch massive Überbelastung oder schlechte Mundhygiene verursacht werden.</p>
<p>Dass es in der Implantologie trotzdem keinen 100-prozentigen Erfolg gibt, liegt im wesentlichen daran, dass Implantate manchmal nicht richtig einheilen, wobei die Risiken in Abhängigkeit von der Knochenqualität unterschiedlich sind. Die Vernachlässigung der Zahn- und Implantatpflege führt mit ziemlicher Sicherheit zum Verlust. Der Implantologe fordert deshalb die regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt und die regelmäßige Zahn- und Implantatreinigung durch eine Zahnhygienikerin. Optimal wäre die Einbindung in ein individuelles Prophylaxeprogramm.</p>
<p>Für besonders interessierte Leser: <a title="Erfolgsaussichten implantologischer Maßnahmen - Gernot Weibrich, Bilal Al-Nawas" href="http://www-klinik2.uni-mainz.de/Prothetik/Weibrich/Images/Artikel/zm%202001.pdf">Gernot Weibrich, Bilal Al-Nawas &#8211; Erfolgsaussichten implantologischer Maßnahmen (Uni Mainz)</a></p>
<p>Bilder mit freundlicher Genehmigung von <a title="Frialit Implantate von DENTSPLY Friadent" href="http://www.dentsply-friadent.com/">DENTSPLY Friadent</a></p>
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