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… ein Blog für zahnmedizinische Themen

Archiv für Juni, 2009

Ein Klinikum wird verkauft

Am 24.6.09  fand unter der Überschrift:  “Konzernmedizin, wie die Marburger Patienten verkauft werden”  in Marburg ein Vortrag und Diskussion mit Renate Hartwig statt.
Hauptthema waren die Privatisierung und der Verkauf der Uni-Kliniken Marburg und Giessen an die Rhön-Klinikum AG und die weitreichenden Folgen, die sich daraus für Patienten, Klinikangestellte und niedergelassene Ärzte ergeben.

Zu Beginn der Veranstaltung fasste Frau Dr. med. Ulrike Kretschmann Marburg, Fachärztin für Allgemeinmedizin, als Vertreterin des Notruf 113 die Entwicklungen seit dem Übergang des Marburger Uni-Klinikums in private Hände im Jahr 2006 zusammen.

Mit Zustimmung von Frau Dr. Kretschmann gebe ich hier ihre Rede im Wortlaut wieder:

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Erstellt am Dienstag 30. Juni 2009
Unter: Unser Gesundheitswesen | 2 Kommentare »

Keramik-Füllungen

Keramik ist nach dem augenblicklichen Erkenntnisstand das Material, welches sich am besten eignet, um Zahndefekte sowohl in funktioneller als auch kosmetischer Hinsicht “perfekt“ zu versorgen.

Im Gegensatz zu den so genannten plastischen Füllungen (Amalgam und Kunststoff) ist der Zahnarzt bei der Herstellung von Keramikinlays (Wikipedia) auf die Mitwirkung eines hervorragend ausgebildeten und handwerklich sowie künstlerisch geschickten Zahntechnikers angewiesen.

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Erstellt am Montag 29. Juni 2009
Unter: Behandlungsmethoden | 2 Kommentare »

Wie die Kassen sparen wollen

Nach einer dpa – Meldung fordern die gesetzlichen Krankenkassen strenge Regeln gegen die angeblich bevorstehende Kostenexplosion, die durch den Einsatz neuer Medikamente entstehen könnte.

So müsse man die Erstattung solcher Medikamente einer Kosten – Nutzen Analyse unterziehen und in die Überlegungen einbeziehen, um wie viele Jahre  das Leben eines Patienten durch den Einsatz solcher Mittel verlängert werden könne. Außerdem sei auch zu berücksichtigen, wie die Lebensqualität dabei sei.

Erinnert uns das nicht an das vielfach absichtlich missverstandene 
Unwort des Jahres 1998 ?  … “Sozialverträgliches Frühableben”

Erstellt am Donnerstag 25. Juni 2009
Unter: Unser Gesundheitswesen | noch keine Kommentare. »

Renate Hartwig: Der verkaufte Patient

der-verkaufte-patientRenate Hartwig beschreibt in ihrem Buch “Der verkaufte Patient” die verhängnisvolle Entwicklung unseres Gesundheitswesens. Dieses Buch sollte jeder lesen, der mal mit unserem Gesundheitswesen zu tun hatte, hat oder haben wird … also alle.
Renate Harwig nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt präzise und schonungslos, in welche Richtung unser Gesundheitswesen von interessierten Kreisen getrieben wird.

Aus der Buchbeschreibung des Verlages:

“Renate Hartwig, die Mutter Courage unter den deutschen Sachbuchautoren, gibt der wachsenden Empörung eine Stimme und klagt an: Krankenschwestern arbeiten für einen Hungerlohn. Alte Menschen verkommen in ihrem Dreck. Aus Patienten werden Kunden, aus Ärzten werden Händler, aus Krankenhäusern werden Abfertigungsanlagen. Und die Hausärzte, die letzten freien Anwälte der Patienten, werden ruiniert und ihrer Existenzgrundlage beraubt, weil sie nicht gleichzuschalten sind.”

Das Buch ist erschienen bei Droemer Knaur   Leseprobe
Website von Renate Hartwig:   www.patient-informiert-sich.de

Erstellt am Donnerstag 25. Juni 2009
Unter: Literatur | 4 Kommentare »

Weisheitszahnentfernung

Die Weisheitszähne sind die letzten Zähne der Zahnreihe und brechen, wenn sie nicht retiniert oder verlagert sind, zwischen dem 17. und dem 25. Lebenjahr durch. Ihren Namen haben sie wohl in der nicht immer berechtigten Annahme bekommen, der Mensch habe in diesem Alter eine gewisse Weisheit erlangt.  ;-)

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Erstellt am Mittwoch 24. Juni 2009
Unter: Behandlungsmethoden | 3 Kommentare »

Wettbewerb der Krankenkassen

Seit Anfang des Jahres ist ein wesentlicher Teil der “Gesundheitsreform” in Kraft, der sogenannte Gesundheitsfonds. Aus diesem Fonds, der größtenteils durch die Beiträge der Versicherten finanziert wird, bekommen die gesetzlichen Kassen  einen pauschalen  Betrag für jedes Mitglied. Zusätzlich bekommen die Kassen Zu- oder Abschläge aus dem Risikostrukturausgleich (RSA). Der RSA richtet sich nach dem Alter und Geschlecht der Versicherten und deren Morbidität, also dem Vorliegen einer oder mehrerer Krankheiten. Der Katalog, in dem diese Erkrankungen erfasst sind, enthält fast 3.800 Einzeldiagnosen.

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Erstellt am Sonntag 21. Juni 2009
Unter: Unser Gesundheitswesen | 4 Kommentare »

Letzte Änderung dieser Website: Mittwoch, 01. Februar 2012 @ 17:04

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