Implantate
Über die Sicherheit von Implantaten informieren Sie sich bitte auch in unserem Blog
Frialit® Implantat mit Krone (Schnitt)
Künstliche Zahnwurzeln
Zahnimplantate werden geplant, um fest verankerten, natürlich aussehenden Zahnersatz zu ermöglichen, wenn keine oder zu wenig natürliche Zahnwurzeln vorhanden sind. Bei fehlenden Wurzeln bildet sich der Kieferknochen zurück, die Wangen fallen ein und lassen das Gesicht älter aussehen.
Mit Implantaten kann man diese unerfreuliche Entwicklung verhindern oder stoppen. Die Basis aller Implantatbehandlungen sind eine oder mehrere Zahnwurzeln aus Titan, schraubenförmige Stützpfeiler, die im Kieferknochen verankert werden und mit diesem fest verwachsen.Sie bieten Ihrem Zahnersatz einen sicheren Halt und sind die Grundlage für perfekte Funktion und Kosmetik.
In unserer Praxis verwenden wir unter anderem das lang erprobte und bewährte Implantatsystem Frialit2® von Dentsply Friadent
Frialit® Implantate in verschiedenen Größen
Die Planung
Bei der Operationsplanung werden die Länge, der Durchmesser und die Positionen der Implantate im Knochenfestgelegt. Dabei muß sowohl die Breite als auch die Höhe des Kieferknochens ermittelt werden. Anhand dieser Messwerte werden Länge und Durchmesser der Implantate gewählt.
Hier lohnt sich ein besonders sorgfältiges Vorgehen, da nur so eine Schädigung der Kieferhöhlen, Nerven oder anderer anatomischer Strukturen vermieden werden kann. Röntenaufnahmen und in besonders problematisch gelagerten Fällen auch ein Computer Tomogramm ermöglichen die genaue Lagebestimmung der Implantate im Knochen.
Die Implantation
Unter örtlicher Betäubung werden die Implantate vollkommen schmerzlos genau an den vorher festgelegten Stellen im Kieferknochen fest verankert. Danach wird die Lage der Implantate überprüft. Nach dem Eingriff wird die Operationsstelle mit einer Naht verschlossen. Nach einer Woche entfernen wir die Naht, und danach müssen die Implantate zwischen drei und sechs Monate mit dem Kieferknochen fest verwachsen. Während dieser Zeit können Sie einen provisorischen Zahnersatz tragen.
Beispiele für begleitende chirurgische Massnahmen
- Oft sind die anatomischen Bedingungen für die Eingliederung von Implantaten nicht gerade ideal, so dass wir durch begleitende chirurgische Eingriffe eine Verbesserung des Implantat Umfeldes herstellen müssen:
- Im Umfeld der Kieferhöhlen ist das Knochenangebot meist stark reduziert. Hier können wir durch Anhebung des Kieferhöhlenbodens die für die Implantat - Aufnahme notwendige Knochendicke herstellen. Sinus Lift Operation - Wikipedia ...auch Sinusboden Elevation.
- Ist der kieferknochen zu schmal für das Implantat, so kann er durch geeignete knochenchirurgische Massnahmen verbreitert werden.
- Die gesteuerte Knochenregeneration ( guided tissue regenereation GTR ) gibt uns die Möglichkeit, dort Knochenwachstum anzuregen, wo sonst keines stattfinden würde.
Freilegung der Implantate
- Nach der Einheilzeit legen wir die Implantate frei, überprüfen nochmals die Lage und die Festigkeit und können danach den endgültigen Zahnersatz herstellen.
Die endgültige Versorgung
- Auf Implantaten kann praktisch jede Art von Zahnersatz befestigt werden. Von Einzelkronen über Brücken bis hin zu jeder Form des herausnehmbaren Zahnersatzes bieten Implantate optimale Voraussetzungen für einwandfreie Funktion, höchsten Tragekomfort und perfekte Ästhetik.
aktualisiert vor 8 Tagen, am 23.07.2010 - 21:59. | Seite in 0.0789 Sekunden generiert.


